Zitat Zitat von Schmuddelgerda Beitrag anzeigen
Das glaube ich dir sogar! Ratlosigkeit führt leicht zu Kapitulation, auch in einem Bundesrat.

Damals war der Zug auch schon ziemlich abgefahren, und so entschloss man sich zu Schadensbegrenzung.
Genau, die damals aktuelle Situation mit der offenen Drogenszene (Platzspitz) und den dazugehörigen Problemen war nicht mehr haltbar. Hätte man die Junkies dort verjagt, wären sie halt an einem anderen Ort wieder aufgetaucht. Wie zuvor... Daher hat man sich für andere Lösungen als Repression entschieden.

Zitat Zitat von Schmuddelgerda Beitrag anzeigen
Einblick in das Thema magst du zwar haben, wie dein Nick verrät, aber unparteiische Stellungnahme ist aus dem gleichen Grund kaum von dir zu erwarten. Wer das Zeug schon im Hirn hat, möchte sich natürlich nicht den Bezug erschweren lassen.
Heroin != Cannabis
Ich hab keinen persönlichen Nutzen von der Heroinabgabe. Genausowenig wie 99.9% der Bevölkerung, die sich in einer Volksabstimmung mit einer deutlichen Mehrheit dafür ausgesprochen haben.

Zitat Zitat von Schmuddelgerda
Als ob Alkohol und Nikotin, die schwer bis gar nicht wegzukriegen sind, nicht schlimm genug wären, argumentiert man damit, dass Cannabis doch harmloser als diese beiden sei. Ja, zum Kuckuck, das ist doch kein Argument, es frei verfügbar zu machen!
Das ist in der tat kein Argument für ein Legalisierung, da gibts genügend Andere. Es zeigt aber einen Widerspruch in der aktuellen Drogenpolitik auf. Alkohol, Tabak und Cannabis würde ich von der Gefährlichkeit +/- auf diesselbe Stufe setzen, wieso also unterschiedlich handhaben?

Zitat Zitat von Schmuddelgerda
Wird denn etwas besser, wenn man zu bestehenden Übeln ein kleineres zusätzlich zulässt? Oder gar ein größeres?
Wird denn etwas schlechter, wenn man zu den bestehenden Übeln ein zusätzliches zulässt?
Das Problem existiert auch ohne Legalisierung bzw. Entkriminalisierung, Cannabis wird trotzdem angebaut, konsumiert und gehandelt.