When I'm good I'm very, very good,
but when I'm bad I'm even better!
Doch das ist sehr wohl der Fall. Es gibt massenhaft englische Literatur darüber.
Nur ein Beispiel:
Cannabis reduces tumor growth in study
"The main psychoactive ingredient in cannabis - tetrahydrocannabinol - could be used to reduce tumor growth in cancer patients, according to an international research team.
Previous studies have suggested that cannabinoids, of which tetrahydrocannabinol (THC) is one, have anti-cancer properties. In 2009, researchers at Complutense University in Spain found that THC induced the death of brain cancer cells in a process known as "autophagy."
The team behind the new study - co-led by Complutense University and the University of Anglia (UEA) in the UK - claims to have discovered previously unknown "signaling platforms" that allow THC to shrink tumors.
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Das ist in Amiland schon ein alter Hut.

Genauso wie Cannabis also.
Würde es für die Konsumenten keinen Zweck erfüllen würden sie ja keine exorbitanten Preise für das Erzeugnis einer einfachen Pflanze bezahlen.
Dass die Dealer ob der Kriminalisierung diese exorbitanten Preise verlangen müssen da sie selber auch nicht günstiger rankommen, steht ja auf einem ganz anderen Blatt. Kriminalisierung schützt und fördert die mafiöse Struktur des Cannabishandels, nicht nur das, macht sie überhaupt erst möglich. Und das ist es, was mir sauer aufstößt. Wir kämpfen gegen einen Feind, den wir selbst kreieren, durch unsere Gesetze. Soviele verschwendete Steuergelder für diesen Irrsinn, überflüssige Polizeieinsätze, und alles nur wegen eines Missverständnisses in den 20-iger Jahren - naja, "Missverständnis" und "gezielte Propaganda" + wirtschaftlich erzwungene Verbote für Mexiko und Deutschland sind vielleicht doch zwei paar Schuhe.
Ich find das alles sehr traurig.

Ja, ich kann nicht anders.
Ratten wurden Opiate ins Futter gemischt, aber unregelmäßig und über einen längeren Zeitraum, so dass keine körperliche Abhängigkeit entstehen konnte.
Nach einer gewissen Zeit stellten die Forscher 2 Schüsseln in den Käfig, eine mit Futter welches mit Heroin gestreckt war, und eine mit normalem Futter.
Wenn die Ratten an das Heroinfutter gingen, bekamen sie einen Stromschlag. Bei dem normalen Futter nicht.
Und obwohl keine körperliche Abhängigkeit bestand, gingen die Ratten immer wieder zu dem Heroinfutter und nahmen die Stromschläge in Kauf.
Die These war "Opiate machen nur physisch abhängig, nicht psychisch.

Faszinierend.
An Opiate trau ich mich nicht ran. Mir war schon Koks zu viel. ^^ Witzig, da frag ich die gleiche Frage wie Schmuddelgerda sie mir stellt: Wozu? lol
Die Kiffercommunity is teilweise auch ein wenig extrem geworden, muss ich ehrlich zugeben. Letztens hab ich gelesen, es ging um die typischen Toleranzpausen, kennt wohl jeder, der auch mal etwas mehr kifft: Irgendwann macht man ein paar Wochen Pause. Andere, damit ihre Toleranz wieder sinkt und sie wieder high werden; ich, weil ich häufig genug am Ende des Monats halt pleite bin, meist schon früh genug um, will ich nicht länger als ein paar Tage hungern, sodass die Zeit ohne Cannabis (mit THC, mit CBD hab ich trotzdem noch in Teeform) häufig auch länger als eine Woche andauert.
Und es ging halt um Entzugssymptome. Und die gibt es tatsächlich: Man schwitzt eine Weile stark, wenn man schläft; manchmal kann man auch die ersten zwei, drei Tage gar nicht schlafen, aber das legt sich; Essen muss man sich erst wieder gewöhnen, am Anfang zwingen, aber geht recht schnell wieder; kurzum, milde Entzugssymptome sind vorhanden. Allerdings verschwinden diese, logischerweise, nach recht kurzer Zeit, die kürzer wird, je öfter man das praktiziert. Aber es ist doch sehr wenig.
Nun brachte doch tatsächlich einer der Diskutanten das Argument, dies seien keine Entzugssymptome, sondern das Gehirn sei mit Cannabis im Normalzustand, und ohne hätte es zu wenig Cannabinoide zur Verfügung, sodass eine Mangelversorgung entstünde.
Ich kann das durchaus nachvollziehen. Auch für mich fühlt sich das Leben stoned viel "normaler" an als wenn ich nicht high bin. Fühl mich dann irgendwie geerdeter. Was für eine wunderschöne Erde ...
Wahrhaftig unglaublich, das wir auf dem Ding leben. ^^
Ich bilde mir immer noch ein, dass es ziemlich verschiedene Folgen hätte, würde man das Autofahren von einem Tag auf den anderen unterbinden, als täte man es mit dem Kiffen.
Früher glaubte ich, man verschonte in der Regel kleine Dealer, um an die großen ranzukommen. Das schien aber nie zu gelingen - vielleicht konnten die Dealer die Ware beamen. Heute glaube ich, man könnte den Handel mit illegalen Drogen unterbinden, wäre das wirklich beabsichtigt, ohne dass man so extrem vorginge wie in Thailand.
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Ich weiß nicht, ob sich beides so einfach voneinander trennen lässt.
Ich habe lange geraucht und nicht ganz wenig, und obwohl Nikotin als physisch stark suchterregend gilt, kam ich durch Selbstbeobachtung zu dem Schluss, dass meine Sucht vorwiegend psychisch bedingt war. Rational betrachtet geht aber auch psychische Sucht einen biochemischen Weg, oder nicht?
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