„Der Unterricht an sich ist für uns schon schwierig. Wir müssten mit einer Doppelbesetzung arbeiten. Einer müsste sich nur darum kümmern, dass der Unterricht nicht andauernd gestört wird.“ Seit 15 Jahren unterrichtet Ebel Deutsch und Geschichte an einer Gesamtschule in Herford (NRW), ist täglichen Anfeindungen durch die Schüler ausgesetzt.
Die Lehrerin: „Ich kann ihnen kaum den Rücken zukehren, wenn ich etwas an die Tafel schreibe, da werde ich von hinten schon mit Papier oder anderen Dingen beworfen.“
Die Pädagogin weiter: „Viele wollen nicht lernen. Manche Schüler können sich nicht länger als eine Minute konzentrieren, andere schlafen sogar während des Unterrichts ein. Ich habe Fünftklässler, die nicht auf einer Linie schreiben können, keine Grammatik beherrschen. Andere weigern sich, überhaupt etwas zu Papier zu bringen.“
Eine Ursache der Probleme an ihrer Schule sieht Birgit Ebel beim kulturellen Hintergrund der Schüler. Mehr als 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen haben einen Migrationshintergrund.![]()
die Fachkräfte von morgen.



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Heizerist in Ben Ephraims Gemeinde.


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