AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023
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amendment
Nö; Schuldenmachen für eine zukünftige Kriegsverhinderungspolitik! Das sollte es uns wert sein.
Ich weiß, dir altem "Alemán-Canario" geht das natürlich am A. vorbei...
Wenn die Raketen in Deutschland fliegen, und alles zusammenbricht, kann mir das nicht egal sein. Deutschland ist in den Köpfen vieler bereits so fertig, dass ich so langsam sehen muss, dass der Anlauf zum 3. Weltkrieg nicht mehr zu stoppen ist. Mit dem Unterschied, dass die Amis diesmal nicht mitspielen werden. Es gibt erstmal "nur" einen Schlagabtausch mit Raketen, sobald die Taurus geliefert werden. Danach wundert man sich in Deutschland, dass die Kinshalls trotz Raketenabwehrschirm so treffsicher sind. Die letzten paar Kraftwerke in Deutschland gibts dann nicht mehr, und Strom war einmal. Und die deutschen Militärbasen gibts auch nicht mehr, ... Danach schreien sie um Vergeltung, und es heisst wieder einmal:
WOLLT IHR DEN TOTALEN KRIEG
AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023
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HerrMayer
Dazu der Artikel von multipolar
https://multipolar-magazin.de/artike...er-russophobie
Die langen Linien der Russophobie
Westliche Politiker und Publizisten können sich immer wieder extrem abfällig über Russland äußern, ohne dafür öffentlich kritisiert zu werden. Rhetorisch darf offenbar jedes Tabu gebrochen werden. Dieser negative Umgang, der in Bezug auf andere Länder kaum vorstellbar ist, geht weit über sachlich berechtigte Kritik an der russischen Staatsführung hinaus und ist in Kriegszeiten genauso beobachtbar wie in Friedenszeiten. Die Verantwortlichen greifen dabei auf bestimmte Stereotype und Unterstellungen gegenüber Russland zurück, die schon seit Jahrhunderten wiederholt werden und sich tief ins westliche Unterbewusstsein eingegraben haben.
STEFAN KORINTH, 24. April 2023, 2 Kommentare, PDF
Angst, Abscheu, Hass
Der englische Ausdruck „Russophobia“ wurde Anfang des 19. Jahrhunderts in Großbritannien geprägt, als dortige Politiker und Leitmedien – nach dem Ende Napoleons – Russland als neuen, gefährlichen Gegenspieler des Empire im öffentlichen Bewusstsein platzierten. Neu war das Phänomen auch damals nicht, nur fand sich ein prägnanter Begriff dafür. Der Ausdruck Russophobie stellte die Angst ins Zentrum – Angst vor russischer Ausdehnung in die Einflusszonen des damaligen englischen Weltreiches, etwa im Iran oder in Indien. Die „Russian Scare“ nahm derartige Ausmaße an, dass sogar der weit abgelegene Inselstaat Neuseeland in den 1880er Jahren eine Reihe von Küstenfestungen baute, um einen vermeintlichen russischen Angriff abzuwehren.
Das Phänomen Russophobie umfasst jedoch nicht nur Angst, sondern steht insgesamt für eine vorurteilsbehaftete, misstrauische und feindselige Haltung gegenüber Russland. Im deutschen Sprachgebrauch ist denn auch manchmal von Russlandhass oder Russenfeindlichkeit die Rede. Der Begriff bezeichne „eine ablehnende Haltung gegenüber Russland, den Russen oder der russischen Kultur“, so die dezente Definition in der deutschen Wikipedia. Während keine Variante des Begriffs im Duden auftaucht, heißt es im Collins English Dictionary deutlich: Russophobie sei „ein intensiver und oft irrationaler Hass auf Russland“.
Der Historiker Oleg Nemenski kritisiert solche Definitionen als trivial. Der Forscher von der Russischen Akademie der Wissenschaften hat sich in einem Essay (2013) tiefer gehend mit dem Phänomen befasst. Feindselige Haltungen habe es in der Geschichte überall und gegen zahlreiche Länder und Völker gegeben, schreibt er. Russophobie reiche jedoch viel weiter. Es handle sich um eine nahezu ganzheitliche Ideologie.„Das heißt ein besonderer Komplex von Ideen und Konzepten, der seine eigene Struktur, sein eigenes Begriffssystem und seine eigene Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte in der westlichen Kultur sowie seine typischen Erscheinungsformen hat. Das nächstliegende Pendant zu einer solchen Ideologie ist der Antisemitismus.“
Diese Parallele sieht auch der Schweizer Journalist und Politiker Guy Mettan, der 2017 ein Buch zum Thema Russophobie veröffentlichte. (1) Er betont darin außerdem den rein westlichen Charakter des Phänomens, das es in anderen Teilen der Welt nicht gebe. Russophobie sei in der westlichen Hemisphäre tief im Unterbewusstsein der Menschen verwurzelt und geradezu ein Teil der hiesigen Identität, die Russland als Gegner brauche, um sich ihrer selbst und ihrer vermeintlichen Überlegenheit zu vergewissern.
Negatives Russlandbild seit Jahrhunderten
Uneinigkeit herrscht darüber, wann diese Haltung historisch entstanden ist. Der Journalist Dominic Basulto, der Russophobie vor allem als mediales Phänomen versteht, schrieb in seinem Buch „Russophobia“ (2015): Die westlichen Narrative über Russland existierten bereits seit mehr als 150 Jahren. Es handele sich um ein „zyklisches Phänomen“, denn Erzählungen von einem guten Russland tauchten immer dann auf, wenn dieses sich in einer Schwächephase befinde, während Geschichten von einem bösen Russland in westlichen Medien dann zum Tragen kämen, wenn das Land sich „durchsetzungsfähig“ zeige. Diese Narrative seien de facto zeitlos und inhaltlich geradezu mythologisch. (2)
Oleg Nemenski geht weiter zurück und argumentiert, die Ideologie der Russophobie sei bereits im späten 16. Jahrhundert entstanden, als neben den heranrückenden Türken auch die Russen zu Feinden des europäischen Christentums erklärt wurden. Russland kämpfte im langen Livländischen Krieg (1558 bis 1583) gegen mehrere europäische Kräfte: Polen, Litauen, Dänemark und Schweden. Der polnische Adel, der territoriale Eroberungsziele in Russland verfolgte, spielte die Hauptrolle bei der ideologischen Rechtfertigung des Krieges im Westen und prägte damit das hiesige Russlandbild.
Der österreichische Historiker Hannes Hofbauer erinnert in seinem Buch „Feindbild Russland. Geschichte einer Dämonisierung“ daran, dass Polen und Russland auch bereits in den rund hundert Jahren zuvor fünf Kriege um Livland geführt hatten. „Das im Westen des Kontinents verbreitete Bild vom ‚asiatischen, barbarischen Russland‘ ist in dieser Epoche grundgelegt.“ (3) Es sei infolge politischer Interessen entstanden und eine Erfindung polnischer Intellektueller wie des Philosophen Johannes von Glogau, des Bischofs Erasmus Ciolek oder des Krakauer Universitätsrektors Johannes Sacranus gewesen, die ihre anti-russische Kriegspropaganda in Reden und auf Flugschriften in mehreren Sprachen europaweit verbreiteten.
Guy Mettan schließlich geht in seinem Buch sogar bis auf die christliche Kirchenspaltung zwischen der orthodoxen Ostkirche und der katholischen Westkirche (formell 1054) als Ausgangspunkt der anti-russischen Feindseligkeit zurück. Bereits damals sei ein grundsätzlicher Konflikt zwischen Ost und West propagandistisch konstruiert und von katholischer Seite mit negativen Zuschreibungen für die byzantinische Ostkirche und die orthodoxen Gläubigen gearbeitet worden. Die Zuschreibungen ähnelten bereits stark den späteren russophoben Stereotypen von Barbarei, Rückständigkeit und Despotismus.
Feindselige Russlandbilder entstanden also in verschiedenen Teilen des heutigen Westens zu verschiedenen Zeiten und aus verschiedenen Ursachen. Den Hintergrund bildete immer Machtpolitik, doch die Rechtfertigungen unterschieden sich: In der katholischen Kirche wurde die Russophobie religiös legitimiert, in Polen-Litauen war sie das Ergebnis direkter territorialer Konflikte, im Frankreich der Aufklärung war sie philosophisch motiviert, im England des „Great Game“ imperial, im Deutschland nach 1900 war sie stark rassistisch und in den USA des Kalten Krieges vor allem antikommunistisch begründet.
All diese Entwicklungslinien und Quellen der Russophobie blieben über die Zeiträume latent oder ganz offen erhalten, um bis heute im politisch und medial vereinten Westen zu einem übergreifenden, einzigartigen und sehr machtvollen Phänomen zusammenzufließen.
Die Russophobie bedient sich dabei mehrerer wiederkehrender Stereotype, die manche Autoren auch als „Meta-Narrative“ bezeichnen. Ein genauerer Blick auf diese klassischen russlandfeindlichen Behauptungen lohnt sich, denn er legt die tiefen Wurzeln und die Hartnäckigkeit des negativen westlichen Russlandbildes offen.
Teil 1
(Ein sehr langer Artikel, die weiteren Teile folgen….)
Alles falsch! Zunächst einmal gibt es keinen Russenhass, sondern allerhöchstens eine begründete Russenphobie!
Dass dieser nicht kirchlich determiniert ist, zeigt die diesbezügliche Einstellung des Heiligen Stuhls. Erst durch die Machtübernahme der Bolschewisten ging in Europa und der Welt das Gespenst des Kommunismus um. Und dann natürlich solch „Eckdaten“ wie 1953 und 1968 mit der brutalen Niederschmetterung freiheitsliebender Aufstände.
Zuletzt macht natürlich die schiere Größe Russlands Grund zur Sorge: Hat dieser riesige Moloch denn immer noch nicht genug und giert nach weiterer Landnahme?
AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023
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pixelschubser
Blödsinn! Die Reichweite der Taurussysteme ist eben bis ins Russische Kernland und deswegen will TEMUlenski dieses System. Die besetzten Gebiete erreichen die bisherigen Waffensysteme sehr gut. Das taten bereits die ukrainischen Waffen vor dem Einmarsch der Russen in die Separatistengebiete.
Das, was ich über die Ziele schrieb, ist als freiwillige Selbstbeschränkung zu verstehen; die Russen beschränken sich doch ebenfalls fortwährend in der Wahl ihrer Mittel… richtig?
AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023
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Old_Grump
Quatsch !
Artikel 5 des Nordatlantikvertrags bedeutet nicht automatisch Beistandspflicht.
Richtig. Schon gar nicht in diesen Trumpzeiten. Deshalb gilt Trump ja auch als bester Mann der Russen im Weißen Haus…
AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023
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pixelschubser
Die Nummer hat @Hamburger aufgebracht. Wo steckt der eigentlich?
An den musste ich auch denken. Der sehnte sich die Bombardierung Deutschlands herbei - und das als Kriegsdienstverweigerer!
AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023
Selenskyi verliert Rückhalt im Parlament
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyi ging in der vergangenen Woche nicht nur der Unterstützung des amerikanischen Präsidenten verlustig. Auch in der Heimat verlor er den Rückhalt. Das ukrainische Parlament, die Rada, wollte zu Beginn der Woche eine Resolution zur Unterstützung des Präsidenten verabschieden. In der Resolution hieß es, dass Selenskyjs Mandat vom ukrainischen „Volk und der obersten Rada nicht in Zweifel gezogen“ werde, da er in „freien Wahlen gewählt wurde“. Doch nur 218 der 450 Abgeordneten stimmten zu. Von Selenskyjs Partei „Diener des Volkes“ verweigerten 38 Abgeordnete die Zustimmung. Die Abstimmung fand vor den Augen der EU-Kommission statt, die mit einer Abordnung angereist war. Die Amtszeit Selenskyis war im Frühjahr 2024 abgelaufen. Wegen des Krieges konnten keine Wahlen abgehalten werden. Deshalb sollte das Parlament ersatzweise bestätigen, dass der Präsident weiterhin als legitimes Staatsoberhaupt angesehen werde. Das ist gescheitert.
Quelle BZ Berlin
AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023
Aber, er wird trotzdem weitermachen wie gehabt?
AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023
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Old_Grump
Musst Du Penner dich immer an den Ärmsten abarbeiten und eindreschen?
Warum geiferst du nicht über das größte Parlament der Welt und seinen darin befindlichen Sozial Schmarotzern?
Der Grüßaugust Steinmeier hat sein Scheisshaus im Schloss Bellevue für 250.000 Euro als Präsidenten-Scheisshaus umbauen lassen.
Entspricht ~ 21 Jahre Kindergeld für die Alleinerziehende Mutter und deren Kinder !
Aber Steinmeier muss gepflegt abkacken ..... können, dabei ist ein Dixi-Klo noch zu viel für ihn.
Putin verteilt ja bekanntlich „sein“ Geld mit der großen Kelle unter den Armen Russlands.. Halt, ich vergaß: In Russland gibt es ja keine Armut - nur lebt hierzulande ein Bürgergeldempfänger besser als ein Geringverdiener in Russland …
AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023
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Buella
Man hat dem Irren aus Kiew nun jahrelang eingeredet, daß die Ukraine nato-Mitglied werden wird.
Denn schließlich mußte der Mißbrauch und die Instrumentalisierung der Ukrainer ja irgendwie motiviert werden.
Und nun, so wie´s ausschaut, ist damit nix, bzw. was das Fatale daran ist, hat man 100 Tausende Ukrainer vollkommen umsonst in den Tod getrieben.
Die Hilfs-Milliarden sind auch längst verfrühstückt und der gemeine Pöbel, dessen Ehemänner, Väter, Großväter, Söhne und Enkel in riesigen Friedhöfen die Ukraine zieren, werden mit dem Ofenrohr ins Gebirge schauen.
Das muß er erstmal "seinem" Volk verkaufen.
wieso "umsonst" ??
entgegen aller Unkenrufe im Feb und März 2022, dass die Ukraine in spätestens 2 oder 3 Wochen gegen die übermächtigen Russen fertig sein wird, hat es die UKR geschafft, in 3 Jahren immer noch 80% ihres Staatsgebietes zu halten und zu verteidigen
das ist 80% mehr, als ihr einst je zugetraut wurde
ich halte das für eine sehr respektable Leistung der UKR
und keineswegs umsonst
AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023
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Schloss
Ich habe das Original in Englisch noch während der Nacht gesehen, selbstverständlich komplett. Die "geframten" ARD-Fetzen habe ich einen Tag später gesehen.
Stellst Du dich eigentlich absichtlich dumm?
stellen wir nochmal die Kausalitäten richtig
du greifst verbal mich an, warum auch immer
nicht ich dich ... ich reagiere lediglich
und wenn dir nicht gefällt, was Ralf Schuler (durch meine Tastatur) über dieses "seltsame" Meeting mit "starkem Silberrückengetue auf m Gorillabaum" da im Oval Office zu berichten und zu kommentieren hatte, dann wende dich doch an NIUS. Ich meine zu behaupten, Ralf Schuler hätte da ne eMail Adresse, an die man schreiben kann