AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023
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Flaschengeist
doch doof :D ...na, von mir aus, die werden ja hoffentlich wissen, welchen Typ Hubschrauber sie an Bord haben...
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Wie der NDR aus Sicherheitskreisen erfuhr, soll es sich bei dem Schiff um einen russischen Tanker handeln. Weiter hieß es, dass der Vorfall eher danach aussehe, dass ein einzelnes Besatzungsmitglied überreagiert habe und nicht, dass von Russland gezielt getestet werden sollte, wie weit man gehen könne. Der Fall sei vergleichsweise glimpflich ausgegangen. Für die Hubschrauberbesatzung habe keine Gefahr bestanden. Nach Informationen des NDR in SH soll sich die Besatzung des russischen Schiffes im Nachgang über Funk entschuldigt haben. Marine und Luftwaffe gaben auf Anfrage keine Auskünfte zu dem Fall.
So sieht es tatsächlich aus.
AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023
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Sheharazade
Eine Signalpistole? Ach du Scheiße, gleich den Bündnisfall ausrufen
Es gibt zwar nur die Behauptung ,- also weder Fotos noch Videos ,-
aber ich denke ,- es ist der absolute CASUS BELLI !
Genossen Soldaten und Reservisten,- An die Waffen :germane:
AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023
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Flaschengeist
Selensky diese Woche:
„Vor kurzem hat jemand, ich glaube in der amerikanischen Presse, berichtet, dass 80.000 Ukrainer gestorben sind. Aber ich möchte Ihnen sagen, dass es weniger sind, viel weniger.“
Na dann gibts ja keine Probleme. Wieso eigentlich mobilisieren?
Wer das glaubt, sollte schleunigst zum Psychiater!
Wieso fallen mir jetzt bestimme Namen ein, vir..,dem...,beam...,spinnerz...,nat..., blackb....?
AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023
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pixelschubser
#Symbolbild
Wird gerne mal genommen, wenn es keine realen Fotos vom Vorfall gibt. Oder stand da ein Journalistenfotograf und hat das abgelichtet? Von unten?
Ausserdem erwähnte ich den Sea Lynx beispielhaft für die verschiedenen Typen von Hubschraubern bei der Bundesmarine.
Du hast aber zufällig doch recht. Der Hubschrauber startete außerdem von einer Fregatte, das ist ja das Wesentliche, und deswegen ist doch die Bundesmarine betroffen. Gut. Ausgang war ja, dass ausgerechnet Dummrüssel @navy mal wieder die arme Baerbock der Lüge bezichtigt hatte und als "Beweis" anführte, die Bundesmarine hätte den Vorfall nicht bestätigt. Muss sie ja nicht, wenn schon die übergeordneten Stellen das erledigt haben.
AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023
Da ist doch bestimmt für jeden etwas dabei::D
Kommentar zu 30 Jahre Budapester Memorandum: Fatale Folgen
Auszug aus dem Artikel:
In diesen Tagen jähren sich zwei für die Ukraine entscheidende Ereignisse, die bei der Diskussion über den russischen Angriffskrieg und seine Ursachen häufig ausgeblendet werden: Am 1. Dezember 1991 stimmten gut neunzig Prozent der Ukrainer in einem Referendum für die Unabhängigkeit ihres Landes, das sich drei Monate zuvor aus dem fast siebzig Jahre währenden sowjetischen Zwangsbündnis gelöst hatte. Die Zustimmung war in der Westukraine mit mehr als 95 Prozent am größten, sie lag aber auch im Osten des Landes bei mehr als achtzig Prozent, und selbst auf der Krim votierte eine knappe Mehrheit dafür. Nicht nur ukrainischstämmige Einwohner, die drei Viertel der Gesamtbevölkerung ausmachten, hatten sich für die Unabhängigkeit ausgesprochen, sondern auch 55 Prozent der ethnischen Russen, der größten Minderheit im Land.
Russland war daraufhin zwar einer der ersten Staaten, die die ukrainische Unabhängigkeit formal anerkannten. Doch für einen Großteil der russischen Gesellschaft war vollkommen unverständlich, warum der einstige „Bruderstaat“ auf einmal Ausland sein wollte und sollte. Russen und Ukrainer gehörten doch historisch zusammen, war die in Moskau vorherrschende Auffassung, die Politiker fast aller Parteien, von Nationalisten bis hin zu Reformern, teilten. Ein halbes Jahr vor seinem Überfall auf die Ukraine formulierte Wladimir Putin in einem Aufsatz unter dem Titel „Zur historischen Einheit von Russen und Ukrainern“ dann auch genau das: Die Ukraine sei keine eigenständige Nation, und die Ukrainer seien kein eigenes Volk, sondern ein natürlicher Teil Russlands.
Drittgrößte Atommacht der Welt
Der 5. Dezember 1994 ist das in diesem Zusammenhang zweite wichtige Datum. An jenem Tag unterzeichneten Großbritannien, Russland, die Vereinigten Staaten und die Ukraine in Budapest eine Vereinbarung („Budapester Memorandum“), die Kiew zur Abgabe aller auf seinem Staatsgebiet befindlichen Atomwaffen an Russland verpflichtete. Im Gegenzug garantierten die Unterzeichnerstaaten der Ukraine die Wahrung ihrer Souveränität und territorialen Integrität, und sie versicherten, gegenüber dem sich seiner mächtigsten Waffen entledigenden Staat weder wirtschaftlichen noch militärischen Zwang auszuüben.
Durch den Zerfall der Sowjetunion war die Ukraine wegen der auf ihrem Gebiet stationierten Kernwaffen zur drittgrößten Atommacht der Welt geworden. Nicht nur Russland, sondern, das wird heute oft vergessen, vor allem die USA bedrängten Kiew, sein Kernwaffenarsenal an Moskau abzugeben. Neue Atommächte, noch dazu in einem zerfallenden Staatengebiet, stellten in den Augen des damaligen Präsidenten George Bush senior angesichts des blutigen Zerfalls Jugoslawiens ein zu großes Risiko dar. Bush selbst hatte gar Anfang August 1991, also vor der Erklärung der Unabhängigkeit, in einer Rede in Kiew vehement für einen Verbleib der Ukraine in einem Bündnis mit Russland geworben. Und nicht umsonst prangte hinter den Unterzeichnern des Memorandums, zu dem auch Kasachstan und Belarus gehörten, eine Weltkarte mit dem Titel „Zusammenarbeiten für eine sicherere Welt“.
Das Abkommen hatte nur einen Haken: Es besaß keinen Sanktionsmechanismus, sollte es verletzt werden. So behauptet Russland seit 2014, das Abkommen sei durch die ukrainische Revolution, die es als „Staatsstreich“ bezeichnet, gebrochen. Das folgt dem hegemonialen Verständnis Moskaus, selbst zu wissen und zu bestimmen, was für die Ukraine (und andere einstige Sowjetrepubliken) am besten ist. Mit größter Selbstverständlichkeit und ohne Abstimmung übernahm Russland 1991 auch den sowjetischen Sitz im UN-Sicherheitsrat, obwohl Russland bis dahin kein eigenes UN-Mitglied war (im Übrigen anders als die Ukraine, die 1945 als Sowjetrepublik zu den Gründungsmitgliedern zählte) und obwohl die Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) Nachfolgeorganisation der Sowjetunion war.
Nur mit wirksamen Sicherheitsgarantien
Angesichts dieser Entwicklung werden vor allem zwei schwerwiegende Folgen offensichtlich: Keine ernst zu nehmende ukrainische Regierung kann heute ohne wirksame Sicherheitsgarantien Dritter die Verteidigung gegen Russlands Angriffe einstellen. Ein bedingungsloser Waffenstillstand würde über kurz oder lang zu einem weiteren Überfall Russlands führen. Folgerichtig erklärte Kiew jetzt aus Anlass des 30. Jahrestags des Budapester Memorandums, angesichts seiner „bitteren Erfahrungen“ keine anderen Sicherheitsgarantien als eine NATO-Mitgliedschaft zu akzeptieren.
Noch schwerwiegender sind die globalen Folgen. Der russische Überfall auf die Ukraine hat Staaten weltweit vor Augen geführt, dass es nur einen einzigen Schutz vor existenzbedrohenden Überfällen gibt: eigene Atomwaffen zu besitzen. Längst streben deshalb immer mehr Länder nach der ultimativen Waffe. Die Welt, die 1994 in Budapest sicherer werden sollte, ist dreißig Jahre später vielleicht so unsicher geworden wie noch nie.
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Sheharazade
Wer das glaubt, sollte schleunigst zum Psychiater!
Wieso fallen mir jetzt bestimme Namen ein, vir..,dem...,beam...,spinnerz...,nat..., blackb....?
Du kannst dir halt 6 verschiedene Usernamen merken - Toll!
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Grenzer
Es gibt zwar nur die Behauptung ,- also weder Fotos noch Videos ,-
aber ich denke ,- es ist der absolute CASUS BELLI !
Genossen Soldaten und Reservisten,- An die Waffen :germane:
Vielleicht hat nur ein Vogel die Frontscheibe angeschissen und man schreit reflexartig, der Russe wars.
War mit dem Datenkabel in Finnland genauso. Angeblich wars der Russe und am Ende gesteht man was völlig anderes ein.
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Nathan
Du kannst dir halt 6 verschiedene Usernamen merken - Toll!
Ich würde mir eher Gedanken, wieso ich auf euch Vollidioten komme?
Selbst für eine Analyse bist du nicht zu gebrauchen. Was kannst du eigentlich, außer atmen?
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Blackbyrd
Geile Teile! Vielen Dank fürs Ausgraben!
:gp:
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Sheharazade
Wer das glaubt, sollte schleunigst zum Psychiater!...
Da wird es einige geben, auch oder gerade hierzuforum, die tatsächlich glauben, die Ukrainer haben nur 50.000 Verluste.
Das müssen sie aber auch, weil sonst jeder Schrei nach Waffen hinfällig wäre, wenn man sich bewusst ist, dass die Ukraine keine neuen Soldaten mehr zusammenbekommt.